Logo Tierschutz

Was können Sie in Ihrer Nachbarschaft tun?

In Ihrer Umgebung finden Sie Tierheime und Tierschutzvereine, die auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sind, da es immer viel zu tun gibt und Gelder für mehr Personal fehlen. Deshalb ist die Arbeit von ehrenamtlichen Helfern umso wichtiger für die Tiere. Als freiwilliger Helfer können Sie ein paar schöne Stunden in der Woche mit Hunden, Katzen oder anderen Tieren verbringen und lernen gleichzeitig den richtigen Umgang mit Tieren kennen und haben zudem ein wenig Abwechselung in Ihrem Alltag.

Dazu sollten Sie Spaß und Freude an Tieren haben und den Umgang mit ihnen erlernen wollen, falls Sie noch keine Erfahrung mit eigenen Tieren gemacht haben sollten. Sie sollten sich nicht scheuen, auch den Dreck der Tiere zu beseitigen und möglichst regelmäßig unter der Woche ein paar Stunden Zeit einplanen.

Die meisten Tierheime freuen sich besonders über Gassigeher, die zu bestimmten Zeiten mit den Hunden rausgehen. Für die Hunde, die sich sonst fast nur in ihrem Zwinger aufhalten, ist es das Größte und die Gassigeher können Zeit mit einem Hund verbringen, wenn sie selbst keinen haben können. Wäre ein Tierheimhund nicht eine schöne Begleitung für Ihren nächsten Spaziergang?

Ansonsten können Sie auch folgendermaßen helfen:

Spenden

Unterstützen Sie das Tierheim oder die Tierschutzorganisation in Ihrer Nähe finanziell und bedanken sich so für die großartige Arbeit, die dort geleistet wird. Jede Geldspende kommt den Tieren zu Gute. Menschen, die keine eigenen Kinder oder direkte Nachkommen verstorbener Kinder haben, können ganz frei über ihr Vermögen verfügen. Tun sie dies nicht, erbt unter Umständen der Staat. Deshalb bedenken mehr und mehr Menschen die Tierheime und Organisationen in ihrem Testament. Vielleicht ist das auch eine Option für Sie?

Sachspenden sind immer herzlichen Willkommen. Viele Tierfachgeschäfte sammeln Futter für das nächst gelegene Tierheim. Lassen Sie beim nächsten Kauf für Ihren Liebling doch mal die ein oder andere Dose als Spende zurück. Jede Dose zählt! Natürlich ist es schöner Futter, Streu, Spielzeug, Kratzbäume, Betten, Leinen und andere dringend benötigte Dinge selbst zu sammeln und ins Tierheim zu bringen, denn so spüren Sie die Dankbarkeit, die Ihnen entgegen kommt und Sie können die vierbeinigen Empfänger gleich persönlich kennenlernen. Vielleicht haben Sie noch einen ausrangierten Kratzbaum oder ein Bettchen über, das Sie gleich hinbringen können?

Mitglied werden

Werden Sie ehrenamtliches Mitglied und unterstützen so den Verein nicht nur durch Ihren Jahresbeitrag, sondern auch aktiv bei Festen und anderen Gelegenheiten, indem Sie zum Beispiel selbst gebackenen Kuchen verkaufen oder einen Flohmarkt organisieren und alle Einnahmen dem Verein zu Gute kommen. Lernen Sie so andere Menschen kennen und schließen vielleicht sogar neue Freundschaften.

Adoptieren

Natürlich helfen Sie den Tieren am meisten, indem Sie sie adoptieren! Gehen Sie nicht zum Züchter, sondern geben Sie den Tieren aus zweiter Hand eine Chance. Sie werden es Ihnen danken! Bitte denken Sie daran: Tiere sind keine Geschenke und auch kein Spielzeug für Kinder! Weitere Informationen zum Thema Adoptieren finden Sie beim Deutschen Tierschutzbund.

Pate werden

Für viele Tiere in Tierheimen oder auf Gnaden-/Lebenshöfen wie zum Beispiel bei Zuflucht für Tiere im Allgäu oder Hof Butenland, kann man Tierpatenschaften übernehmen. Suchen Sie sich ein Tier aus und bestimmen Sie die Dauer und Höhe des monatlichen Beitrags. Sie helfen damit den Tieren ein Zuhause zu geben, in dem sie bis an ihr Lebensende sicher, artgerecht und liebevoll versorgt werden. Als Pate erhält man meist eine Patenurkunde mit Foto, einen regelmäßigen Bericht über die Entwicklung Ihres Patentiers und eine steuerlich wirksame Zuwendungsbestätigung. Eine schöne Sache, insbesondere, wenn man selbst kein Tier bei sich zu Hause halten kann oder darf.

Pflegestelle

Tierheime suchen ständig Pflegestellen für Tiere, die aus unterschiedlichen Gründen schnell aus dem Tierheim raus müssen: sei es weil sie krank, alt oder sehr jung sind oder aus anderen verschiedensten Gründen, wie zum Beispiel nach Operationen zur Regeneration. Falls Sie eine Pflegestelle anbieten können, ist entsprechende Erfahrung mit Tieren natürlich Voraussetzung. Auch sollte Ihnen bewusst sein, dass solche Notfälle etwas mehr Pflege benötigen, als vielleicht ihr eigenes Tier. Nach einer gewissen Zeit fällt es oft schwer, ein Pflegetier wieder abzugeben an sein (hoffentlich) endgültiges Zuhause, dass es Dank dem Aufenthalt bei Ihnen als Pflegestelle erst findet. Aber wenn dann wieder ein Platz frei wird, kann eventuell ein neuer Pflegehund- oder eine Pflegekatze einziehen.

Bei sich Daheim

Wenn Sie eine Katze haben, denken Sie bitte daran, sie kastrieren zu lassen. Kastration ist nämlich ein wichtiger Schritt zum Katzenschutz! Millionen unerwünschte Katzen werden jedes Jahr geboren. Die Sommerzeit ist die Hauptzeit für Katzengeburten und viele Katzen müssen eingeschläfert werden oder streunen umher. Ein Teil von ihnen wird überfahren, erschossen, mißhandelt. Auch erkranken viele von Ihnen und werden nicht behandelt. Zahlreiche ansteckende Krankheiten werden so verbreitet. Die Überlebenden werden sehr schnell geschlechtsreif und gebären 5 oder 6 Kätzchen. So beginnt der Teufelskreis, denn der Nachwuchs einer Kätzin kann nach 10 Jahren über 80 Millionen Tiere betragen!

»Das Wenige, dass du tun kannst, ist viel – wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst, sei es Mensch, sei es irgend eine Kreatur.«

Albert Schweitzer
deutsch-französischer Arzt, evangelischer Theologe,
Organist, Philosoph und Pazifist.
By:Marion Martin /ZEIT ONLINE (www.zeit.de)

By:www.wildtierschutz-deutschland.de

By:Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

By:PETA Deutschland e.V.

© 2014 | Programmierung & DesignWerbeagentur medeco